Umbau und Erweiterung Volksschule Obsteig
Umbau und Erweiterung des Bestandsgebäudes um eine Turnhalle und Schaffung für ein zeitgemäßes Lernen.
Räumliche Clusterbildung durch intelligente Transformation und Erweiterung des Bestandsgebäudes schafft die Basis für zeitgemäßes Lernen.
Daten
Auftraggeber
Gemeinde Obsteig
Status
Wettbewerb, 2025
NGF
1.073 m²
Auszeichnungen
2. Rang
“...Das Projekt besticht durch seinen städtebaulichen Ansatz. Hervorzuheben sind die Integrierung der Turnhalle in das Gelände und die neu geschaffene Durchwegung von Osten in den Westen. Auch der Erhalt der großzügigen Außenflächen im Süden wird als große Qualität gesehen. Die Ausbildung der Cluster lassen auf eine feinfühlige Umsetzung der Lernlandschaft schließen. Die innenräumlichen Qualitäten durch durchgesteckte Räume führen zu einer hohen Aufenthaltsqualität in den Schulräumen. Die Lage des Bestandstiegenhauses ermöglicht eine Kommunikation zwischen den Lernräumen, der Umgang mit dem Bestand wird honoriert. Der externe Zugang zum Turnsaal überzeugt…” (Auszug Juryprotokoll)
Grundriss Ebene 0
städtebauliche Entwurfsidee
Das Gesamtareal mit Volksschule, Kapelle, Kirche und Widumgebäude und deren Außenanlagen zu einem stimmigen Gesamtensemble mit neuer Identität und Mehrwert für die gesamte Gemeinde.
Der Vorplatz als Kommunikationspunkt zwischen Schule, Park und Kapelle wird durch die neu geschaffene Wegeverbindung zu den Lehrerparkplätzen und einem zusätzlich Lesehof mit Sitzarena im Park gestärkt. Das Vordach der Kapelle wird als gestalterisches Element weitergeführt und definiert so die überdachten, barrierefreien Zugänge der Volksschule, Bibliothek und Sporthalle sowie deren Fahrradabstellplätze.
Die Positionierung der leicht abgerückten Sporthalle im Westen ermöglicht den Erhalt des Parks und erweitert mit seiner begehbaren Dachfläche das Freiraumangebot im Süden. Eine großzügige Freitreppe bildet dabei die praktische Verbindung der unterschiedlichen Freiräume.
Für die Volksschule werden unter Bedachtnahme eines wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Umgangs mit der bestehenden Bausubstanz durch Reorganisation im Inneren neue, den heutigen Bedürfnissen entsprechende Lernräume geschaffen und barrierefrei erschlossen. Die Klassenräume gruppieren sich um flexibel nutzbare Lernlandschaften.
Großzügige Fassadenöffnungen schaffen angenehme helle Raumsituationen und bilden gemeinsam mit den Lernterrassen den Bezug zum Naturraum.
Die zukünftigen Nutzungen werden unter Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten neu organisiert.
Die Lerncluster mit entsprechenden Raumhöhen sind auf kurzem Wege über die dem Haupteingang vorgelagerte Zentralgarderobe erschlossen. Die zentral gelegene Verwaltung findet im Erdgeschoss in den Bereichen mit geringerer Raumhöhe ihren Platz.
Grundriss Ebene 1
Grundriss Ebene -1